Rassekatze oder Hauskatze

Rassekatze oder Hauskatze

 

 

Argumente für eine Rassekatze

 

Wenn man auf der Suche nach einer Katze ist, hat man rein von der Optik einer Katze mehr Auswahl bei Rassekatzen. Soll es lieber eine Kurzhaarkatze sein, wie z.B. eine Bengalkatze im schönen „Leopardenmuster“. Es könnte aber auch etwas Flauschiges werden, wie z.B. Perserkatze mit mehr Aufwand bezüglich der Fellpflege. Oder doch lieber eine Sphynx-Katze, die man regelmäßig baden muss.

 

Man kann sich in den süßen Blick einer Britisch Kurzhaar- Katze verlieben oder sich für den bösen, aber doch lieb gemeinten Blick einer Maine Coon.

 

Andere Besonderheiten unter den Rassekatzen sind die Scottish Fold Katze mit ihren geknickten Ohren.

 

Also für jeden Katzenliebhaber und seinen Vorlieben ist etwas zu finden.

 

Auch stehen die Rassekatzen für die unterschiedlichen Charaktere von Rasse zu Rasse.

 

Perserkatzen gelten als ruhige, gemütliche aber trotzdem kuschelbedürftige Katzen.

 

Andere Katzen gelten eher als willensstark, lebhaft, intelligent und teilweise auch temperamentvoll wie die Siamkatzen.

 

Norwegische Waldkatzen werden auch als ruhig beschrieben aber dennoch sehr verspielt und verschmust, eine gute Mischung.

 

Jeder Rassekatze steht für einen bestimmten Charakterzug. Natürlich gibt es auch Zicken unter den Rassekatzen. Man lernt halt seine Katzen kennen und lieben.

 

Wenn man eine etwas ältere Hauskatze aus dem Tierheim holt, ist es mit dem Charakter schwierig. Man kann es schlecht einschätzen, weil man auch die Hintergründe bzw. die Geschichte der Katze nicht kennt und man kann nur hoffen, dass die Katze wieder Vertrauen zum Menschen aufbauen kann. Dies muss aber nicht der Fall sein.

 

Weitere Merkmale unter den Rassekatzen sind die diversen Fellzeichnungen die auftreten können. Bei Birma-Katzen ist ihre Point-Zeichnung besonders.

 

Die Zeichnung der Bengalkatzen ist einzigartig und kommt unter den Hauskatzen nicht vor.

 

Oder wer auf der Suche nach Katzen in der Farbe Blue oder Creme ist, wird bei den Rassekatzen auf jeden Fall fündig werden. Es gibt so viele Katzenrassen und jede Rasse bringt bestimmte Fellfarben und Zeichnungen mit sich.

 

Bei Rassekatzen ist der Stammbaum bekannt, man kennt die charakterlichen Eigenschaften der Katze bzw. der Eltern, wenn man vom Züchter etwas erfährt.

 

Ein Nachteil einer Rassekatze ist der hohe finanzielle Aufwand, eine Rassekatze vom serösen Züchter kann zwischen 700,- und 1500,- liegen.

 

Ich habe bereits einen Blog geschrieben, wie man einen seriösen Züchter erkennt.

 

Argumente für eine Hauskatze

 

Bei Kauf einer Hauskatze muss man meistens nur eine geringe Schutzgebühr aufbringen, im Gegensatz zu einer Rassekatze. Für Katzenliebhaber die finanziell nicht so viel Geld aufbringen können, ist dies eine gute Möglichkeit trotzdem vierbeinige Mitbewohner zu haben.

 

Bei der Suche nach einer Hauskatze kann man natürlich im Internet schauen aber die Tierheime sollten auch nicht vergessen werden. Ich denke jedes Tier aus einem Tierheim freut sich, wenn es vermittelt wird. Im Tierheim warten viele kleine aber auch ältere Katzen, die ein neues Zuhause suchen und für jede Katze aus dem Tierheim verändert sich vieles ins positive, wenn sie ein neues Zuhause bekommt. Im Tierheim kann man auch ein süßes Kätzchen mit einem tollen Charakter bekommen.

 

Ein anderes Argument ist, dass es bei Hauskatzen keine spezifischen Erkrankungen gibt wie bei Rassekatzen. Natürlich erkrankt eine Hauskatze mal genauso wie eine Rassekatze.

 

Man muss bei Hauskatzen in den meisten Fällen keine speziellen Untersuchungen durchführen. Leider kommt es vor, dass Züchter schlampig arbeiten bezüglich der Gesundheitsvorsorge, und das Käufer dann ein krankes Kitten bekommen.

 

Bei Hauskatzen kommt weniger vor, das jüngere Katzen einen Herzfehler oder eine kaputte Hüfte mitbringen.

 

Ich persönlich kann nur raten, schaut euch jedes Katzenbaby, Katze oder Kater genau an, stellt dem Verkäufer oder das Tierheim fragen und lernt die Geschichte der Katze kennen.

 

 

Vielen Dank

Haben Sie eine süße Hauskatze oder doch eine Rassekatze? Wie sind Ihre Erfahrungen?